Ruhruniversität Bochum

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Durch eine Wettbewerbsarbeit des Staatshochbauamtes der Universität Bochum und dem Architekturbüro Hentrich, Petschnigg und Partner entstand 1963 ein Bauplan für die neue Ruhruniversität Bochum. Bereits im Juni 1965 wurden erste Bereiche der Ruhruniversität für Vorlesungen (und somit für 1000 Studenten) eröffnet.

Von Anfang an war die Kapazität von 10.000 Studenten vorgesehen - diese Zahl war aber im Wintersemester 1971/72 bereits um 5.000 überschritten. Zudem war die Ruhr erst zu 60% fertig gestellt - das Studium fand so gesehen auf einer "Baustelle" statt...

1984 wurde der letzte Gebäudekomplex bezogen - jener, der heute die Verbindung zum ÖPNV bzw. zur Universitätswohnstadt darstellt. 
Die Ruhruni Bochum war die erste neugegründete Universität der Bundesrepublik Deutschland und stellte etwas neues da: eine Abkehr von den traditionellen Baustilen der Vergangenheit. Nichts erinnerte an historische Baumuster oder gar an die Architektur des 3. Reiches. Zudem sollte durch die ausnahmslos industrielle Fertigung aller Bauteile ein übergroßer Pathos vermieden werden. Diese Distanzierung setze man sich generell in der damals noch jungen BRD zum dringenden Ziel. 
    (Quelle: Internetpräsenz der Ruhruni Bochum, 12/2006)

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(Fotos: BARDEWYK 2006)