Im Jahr 1956 wurden von Landschaftsverband
Westfalen-Lippe, vom Landkreis Bielefeld und der Gemeinde Senne II die
"Sennestadt GmbH" gegründet, um mit Hilfe des städteplaner
Prof. Dr. Reichow eine Großwohnsiedlung "auf der grünen
Wiese" mit 7.000 Wohneinheiten zu errichten. Die Siedlung sollte
eine zukunftsweisende, autofreundliche Stadt werden - vorwiegend für
Flüchtlinge und Vertriebene, in der sich die Hauptverkehrswege nicht
Kreuzen.
Aus der Luft wirkt die Sennestadt mit ihren Kreisel (mit dem
Sennestadthaus, letztes Bild) und den zwei Hauptachsen, welche ein
Park-/Waldgebiet einschließen, besonders eindrucksvoll. Vorwiegend
wurden Einfamilienhäuser und niedrige Mehrfamilienhaus-Zeilen gebaut,
die von hochgeschossigen Scheibenhochhäusern "gebrochen"
werden. Weiterhin wurde mehre kleine Einkaufszentren und Plätze
eingestreut.
Quelle: Auszüge aus Wikipedia.de, 02/2009