Salzgitter wurde 1942 gegründet und gliedert sich
aus sieben Ortschaften mit 31 Stadtteilen. Die Ortschaft Lebenstedt gilt
mit ihren 42.000 Einwohnern als Ober- und
Verwaltungszentrum.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden das Stahlwerk
wieder aufgebaut und es siedelten sich u.a. Firmen wie Blaupunkt (1960),
VW (1969) und Bosch (1985) an. Bis 1982 wurde im Schacht Konrad Eisenerz
abgebaut.
Ganz Salzgitter ist, wie es in den 1950ern bzw.
1960ern üblich war, Autogerecht gebaut. In Lebenstedt wurde eine
Mischung aus Punkthochhäusern, Scheibenhochhäusern und
Ziegeldachriegel errichtet. Daten zu den errichteten Wohneinheiten in
Lebenstedt liegen mir leider nicht vor. Der 1960 angelegte Salzgittersee
schließt sich westlich an Lebenstedt an.
Südwestlich des Salzgittersees entstand die
Großwohnsiedlung Fredenberg mit 4.000 Wohneinheiten. Hier befindet sich
auch ein größeres Schulzentrum. Markant sind die drei (leerstehenden)
Punkthochhäuser, welche mit Schieferschindeln beschlagen sind. Neben
massiver, niedriggeschossiger Zeilenbebauung wurden vereinzelte
Scheibenhochhäuser errichtet - aber auch zahlreiche Einfamilienhäuser.
Die höchste Einwohnerzahl erreichte Salzgitter 1982
mit knapp 120.000 Einwohnern - heute leben dort nur noch 100.000
Menschen.
Quelle: Eigene Beobachtungen und Auszüge aus
Wikipedia.de, 07/2009