Von der Grundsteinlegung am 1. Juni 1976 bis 1987
entstanden acht Wohnkomplexe (1976–82: WK 1 bis 4, 1980–88: WK 5.1, 5.2
sowie 7 und 8) in industrieller Montagebauweise. Mit 36.290 Wohnungen,
in denen maximal 100.000 Menschen leben sollten, war Grünau zum
Planungsbeginn (1974) somit die größte zusammenhängende Neubausiedlung
im deutschsprachigen Raum. Mittlerweile (2011) wurden 6.600 WE
zurückgebaut.
Die städtebauliche Gesamtplanung, die funktionelle und städtebau-räumliche
Gestaltungsidee für den neuen Stadtteil „Grünau“ lag in den Händen von
Leipziger Architekten und Ingenieuren (Ambros G. Gross, Georg Eichhorn,
Hellmut Neumann, Hans-Dietrich Wellner, Wolfgang Scheibe, Bodo Hoffmann
und Hubertus Berger) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Horst Siegel.
Quelle: Auszug aus Wikipedia.de, 11/2008, Arch+ (Juni
2011)







[
zurück ]
(Fotos: BARDEWYK 2008)